Zurück im Flow

Nachdem sich bei uns eine Zwangspause und damit einhergehend diverse Veränderungen ergeben haben, waren die ersten Tage für dieses Projekt noch etwas holprig.

Gebloggt habe ich seit langer Zeit nicht mehr. Da dieses Projekt nicht auf Klicks abzielt und komplett privat ist, entfällt jeglicher Druck über den Textaufbau und die Wortwahl. Es ist egal und damit befreiend, frei von der Leber kurze oder lange Texte, je nach Laune, hier für den Blog zu schreiben. Ich bemerke, das sich meine Art des Schreibens nun eher nach meiner Verfassung richtet und nicht einem fixen Regelwerk unterliegt.

Ein weiterer Punkt wird der Podcast werden. Noch gibt es keine einzige Episode, was sich hoffentlich bald ändert. Nach der langen Pause hier wieder in den Flow zu kommen, wird spannend. Diesmal ohne Skript und Plan. Einfach mal schauen was kommt. Ich freuen mich schon darauf.

YouTube hat uns auf der Creatorseite bereits länger nicht gesehen, das Publikum ist weitergezogen und es ist gut so. Wir werden auch hier alte Zöpfe abscheiden und mal schauen was so geschieht. Ganz ohne Sorge um den Algorythmus und ohne Planung.

Es tut einfach gut, sich im Vorfeld über rein gar nichts, was dieses Projekt angeht, einen Kopf zu machen. Die Gedanken können sich über den Tag austoben, kein Geschäft, kein Erfolgsdruck. Dieses Loslassen macht was mit einem. Es sorgt dafür, dass wir uns verändern. Ich stelle dies immer wieder fest und finde es sehr angenehm.
Im Prinzip wiederholt sich dennoch vieles in unserem digitalen Leben, nur die Umstände und wir sind nicht mehr identisch. Ich bemerke einen Shift in meinem Denken und schlafe dadurch deutlich besser. Es hat etwas gedauert, bis sich mein Körper umgestellt hat. Ich habe es ihm keinewegs nicht leicht gemacht und doch hat er am Ende gewonnen. Meine Synapsen sind neu verbunden und es herrscht eine komplett andere Stimmung in mir selbst. Ich habe mich geändert und bin mir doch treu geblieben, wenn das Sinn ergibt.

Der Flow kehrt Stück für Stück zurück und findet einfach seinen Platz, ohne mich grundlegend zu verändern. Es fühlt sich richtig an. Was mir dabei sehr stark auffällt ist, dass die neu errungene Freiheit meine Kreativität neu entfacht. Ich bin zurück, an dem Punkt im Leben, der schon lange Zeit her ist. Ich bin wieder ich und erneut in meinem Flow.

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Apfelrührkuchen mit Einkornmehl

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Der Blick aus dem Fenster