Ich freue mich auf die kommende Woche
Auch das muss sein, bereits vor dem eigentlichen Wochenende, die Vorfreude auf die nahe Zukunft.
Über das Wochenende habe ich genug mit meinen Gedanken, dem Haushalt und alles was so dazu gehört zu tun. Also sollte mir keineswegs langweilig werden. Doch da heute einiges nicht so gelaufen ist wie antizipiert, wird die kommende Woche großartig werden. Ich hab da so ein Gefühl.
Es gibt diverse Dinge, die ich kommende Woche anders anpacken werde, dabei habe ich noch nicht meine Gedanken neu justiert. Doch irgendwie schon, wie sonst würde diese Aussage zustande kommen? Dabei sind Sachen, die bereits am Wochenende beginnen werden, wie ich annehme. Aber das ist okay.
Meine absolute Freude ist, dass ich nun begonnen habe, mit einem auf einer Steinmühle gemahlenen Weizenmehl zu backen und die Familie liebt es. Ich muss zugeben, da ist ein riesiger Unterschied im Geschmack und Handhabung im Gegensatz zu dem billigen Industriemehl, welches keineswegs schonend behandelt wird und somit kaum noch Mineralien und Vitamine enthält. Das dem so ist, merke ich sobald ich das selbst gebackene Brot konsumiere. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Kurzum, ich bin aufgefordert worden ein neues Brot zu backen, weil es so lecker ist. I take it und der Vorteig ist schon angesetzt. Dazu verwende ich Mr Bubbles, meinen eigenen Sauerteigstarter.
Das sind meine kleinen Freuden, auch wenn es sonst mal nicht so gut läuft. Die Freude überwiegt und der Rest klappt schon, nur halt später. Dennoch gibt es auch bei mir Gedanken, die ich nicht einfach so ziehen lassen kann, selbst wenn ich wollte. Die Realität würde mich ungehend einholen und das wäre nicht gut. Doch ich schaffe es fast immer, die Gedanken in eine Stärke umzuwandeln und mir somit neue Strategien zurechtzulegen. Dafür verwende ich die Nacht während ich schlafe. Ich gebe meinem Gehirn vor der Nachtruhe eine Aufgabe und wache morgens mit der Lösung auf, eine ziemlich praktische Eigenschaft. So verschwende ich keine Zeit am Tag.
Das musste ich noch kurz los werden, denn ich hatte das Bedürfnis dazu. Ich bin halt so wie ich bin und das ist gut so.
