Ein kleiner Blick auf den Start

Ich habe vorhin unseren ersten Blogbeitrag gelesen und der war auf den Punkt. Das habe ich damals noch nicht geahnt.

Es schon verrückt, dass mir bei einem kleinen Rückblick Dinge ins Auge stechen, an die ich damals noch nicht gedacht hat. So erging es mir, als ich mir den ersten Beitrag hier auf PrivatBlick vom 23. Januar 2026 durchgelesen habe. Seinerzeit dachte ich, dass es einfach nett wäre kurz das Projekt zu umreißen. Das ich schon damals die richtigen Worte für heute gefunden habe, überrascht mich dann doch etwas.

Schon in diesem ersten Beitrag habe ich über unsere Motivation und die Zukunft geschrieben. Mit einigen kleineren politischen Seitenhieben, die mir in dem Moment wichtig waren, schreibe ich nun Beitrag Nummer 138 wenn ich richtig gezählt habe. Es ist auch egal, denn wir haben deutlich mehr als 100 Blogbeiträge veröffentlicht. Das ist schon verrückt, denn mein Gefühl sagt mir, dass uns das Futter für weitere Inhalte nicht ausgehen wird.

Seitdem ist viel passiert, denn Anna und ich haben uns wieder gefunden. Also jeder sich selber. Das ist so schön mitanzusehen und zu fühlen, dass ich ab und an Gänsehaut und feuchte Augen bekomme. Es herrscht eine andere Energie im Haus und damit kannst du mich für verrückt erklären, doch ich weiß das es so ist, denn ich spüre es den ganzen Tag über. Die Auswirkungen auf das Umfeld sind ebenfalls offensichtlich. Das es so funktioniert, das ist das eigentlich Verrückte.

Heute bin ich etwas geschafft, denn die Visionen die ich hatte, waren schon kräftezehrend. Früher habe das alles mal für Mumpitz gehalten. Heute erlebe ich es immer wieder selber und die ersten Anzeichen dafür gab es bereits in meiner Kindheit. Nur habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, dass ich immer nur zum Telefon ging, kurz bevor es auch geklingelt hat. So war ich immer schnell dabei den Hörer abzuheben. Ja, damals gab es noch einen Hörer mit einer Schnur zum eigentlichen Gerät mit Wählscheibe und später Tasten zum Wählen. Vielleicht habe ich das von meinem Vater, der es immer wieder unterdrückt hat, doch nie so richtig verstecken konnte. Seit er gestorben ist, klafft so etwas wie eine Lücke im System. Auch etwas, dass ich so nie vermutet hätte.

Alles in allem sagt mir der komplette Verlauf, dass es richtig war dieses Projekt nicht seinem ursprünglichen Plan zu überlassen. Denn dann würde ich diese Zeilen hier nicht schreiben, wir hätten keinen Podcast und würden auch nicht demnächst wieder auf YouTube zu sehen sein. Die Zeichen und Wege sind manchmal undurchsichtig. Sobald man diese zu verstehen lernt, ergibt sich alles andere wie von Zauberhand.

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Was als Therapie begann