Der Fokus und das Glücklichsein

Es gibt Zeiten in denen ich mich nicht auf eine Sache konzentrieren kann. Das fällt derzeit ohnehin schwer, doch sobald ich in diesen fokussierten Flow gelange, stelle ich fest das es mir besser geht.

Ich habe deutlich zu viele Interessen und feine Antennen, die es mir erschweren mich auf eine bestimmte Sache zu fokussieren. Fotografieren hat ebenfalls etwas mit Fokus zu tun, sogar in zweierlei Hinsicht. Ich bin früher beim Fotografieren immer konzentriert gewesen und habe mir Zeit genommen, nur für dieses eine Foto. Das ist das Schöne am Fotografieren. Doch momentan kommt dies etwas zu kurz. Es gibt derweil andere Dinge zu tun. Doch auch hier gilt es, dass ich mich auf eine Sache fokussiere und nicht mit meinen Gedanken bereits woanders bin. Ist nicht immer leicht, aber ich arbeite daran.

Ich habe für mich beschlossen und daher ist dieser Beitrag wichtig, mich nicht mehr von dem orchestierten öffentlichen Geschehen ablenken zu lassen. Das habe ich mir schon länger vorgenommen, da mir seit Ewigkeiten bewusst ist, dass es wie eine Zaubershow funktioniert. Das bedeutet, je mehr ich wahrnehme, desto mehr übersehe ich. Klingt paradox, ist aber vollkommen natürlich. Also keine Politvideos, keine Nachrichten, keine Weltuntergangsprognosen, keine Gesundheitsapostelvideos, …. die Liste ist endlos lang. Es wird kein Klick mehr darauf erfolgen. Sobald ich kurz davor bin, setze ich mich lieber hin und fokussiere mich auf wichtige Dinge im Leben. Auf das was ich in der Küche anstelle, meine Gedanken in einen kleinen Beitrag pressen oder etwas anderes Produktives tun. Ich bin es leid und halte es für sehr überflüssig, sich von anderen künstlich ablenken zu lassen. Ich schaue und höre weiter gern authentischen und ehrlichen Menschen zu, wenn uns irgendetwas verbindet. Das wird bleiben.

Nun, während ich hier tippe, wurde ich kurz rausgeholt, weil es wichtig war. Auch das gehört dazu, denn hier geht es um Prioritäten. Ohne dieses Top Down Gerüst komme ich nicht weiter. Anna steht neben meiner Familie ganz oben auf der Liste. Danach kommt das Geldverdienen, gefolgt von diesem Projekt. Einfach geradeaus, ohne wenn und aber. Recht simple und somit effektiv.

Doch gerade in der heutigen Zeit, … halt, stop. Im Prinzip hat sich das Spiel seit Jahrjundert nicht verändert, nur verschoben. Vom Colloseum zu den Medien. Alles ist auf Ablenkung gerichtet, gesteuert von einigen Wenigen, die es nicht gut mit einem meinen. Für diese Menschen ist es schier gefährlich, wenn sich Menschen nicht ablenken und somit steuern lassen. Damit zähle ich wohl zu den gefährlichen Menschen, die im Prinzip einfach nur ihre Ruhe haben und glücklich sein möchten. Wenn dies übel aufstößt, dann juckt es mich zukünftig nicht mehr, denn ich spiele einfach nicht mit. Doch meine Gedanken werfen die Frage auf, was geschieht, wenn sie mich nicht glücklich sein lassen? Dann haben wir ein großes Problem, denn ich habe nicht mehr vor, mir mein Leben von anderen diktieren zu lassen. Ich lebe mein eigenes Leben, mache meine Sachen, die mich glücklich machen und wer sich dem in den Weg stellt, der wird zur Seite geschoben oder überrannt.

Ich stelle immer mehr fest, dass meine allgemeine Tolleranzschwelle sinkt, sobald man mich aus meinem Fokus bringen möchte. Doch in den meisten Fällen ist es leicht dem Ganzen zu entfliehen, ich klicke halt einfach nicht mehr auf das Video oder höre zu. Ich will meine eigene Welt, meinen Fokus und auf dem Weg einfach glücklich sein.

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