Wie läuft es denn so?

Ich hatte vor einigen Tagen geschrieben, dass ich mich nicht mehr von Politikern und sonstigen schrägen Vögeln ablenken lasse. Da ich viel Zeit vor dem Bildschirm verbringe, ist dies schon eine gewisse Challenge, doch es läuft …

… soweit ganz gut. Ich habe meine YouTube Startseite aussortiert, lese und höre so gut wie keine News mehr. Es geht mir super damit. Meine Gedanken drehen sich vermehrt um andere Sachen, die viel schöner und gesünder sind. Zum Beispiel die Pläne für dieses Projekt oder wo geht die erste kleine Reise hin, sobald Anna wieder etwas besser konstituiert ist? Solche Gedanken ersetzen die alten Themen, die ich mir so ziemlich jeden Tag aufgelastet habe. Nun sind sie wie vom Erdboden verschwunden, kaum noch existent, was bei der Kürze an Zeit schon recht verwunderlich ist. Am leichtesten viel es mir bei den Politikern und Lügnern, da hatte ich nur eine Gruppe auszublenden. #hust

Auf jeden Fall fühlt sich der Kopf leichter an, als wenn ich tatsächlich schwerwiegende Gedanken aussortiert hätte. Meine Perspektive hat sich verändert, dabei habe ich nicht einmal den Ort gewechselt. Es ist schon überraschend, wie leicht man sich und die eigenen Gedanken manipulieren kann. Das zeigt mir nur auf, dass jeder selbst für den Filter seiner Gedanken verantwortlich ist. Ob sich dadurch die Realität verändert, wage ich zu bezweifeln. Doch das eigene Verhalten wird sich ändern und somit verschiebt sich einiges, was man für selbstverständlich gehalten hat. Ich wäre also dabei, dass die Realität sich durch das eigene geänderte Verhalten ändert, also ein ganz natürlicher und logischer Prozess.

Was ich bemerkenswert fand, ist die Tatsache, dass sich meine Laune deutlich gehoben hat. Man sagt nicht umsonst, dass man sich von den falschen Menschen fernhalten soll. Also steht Berlin oder Brüssel erstmal nicht auf der Liste der Orte, die ich in naher Zukunft besuchen will. Überaus gespannt bin ich, ob ich jemals wieder in die Gedankenhölle eintauchen werde. Beschlossen ist ein Eintrittsverbot und Gedankenkontrolle bleibt meine persönliche Angelegenheit.

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