Schon wieder Montag

Es fühlt sich unwirklich an, doch heute ist bereits Montag. Erneut ist wieder eine Woche ins Land gegangen. So schnell und unbemerkt.

Meine Gedanken hängen noch leicht im Wochenende fest. Ich bin etwas ausgelaugt und müde. Der Haushalt schafft mich und ich bin dabei herauszufinden, wie ich das alles in meinen Alltag integriere. Also die ganz normalen Probleme, die so viele Menschen haben dürften. Ich kämpfe damit schon mehrere Jahre und bin immer noch gefühlt am Anfang.
Ich mag meinen Alltag, meine Abläufe und der Haushalt kommt in diesem Gefüge deutlich zu kurz. Gestern habe ich mich aufgerafft und endlich die Fensterbank abgesaugt. Die Pflanzen haben dort ihre vertrockneten Blätter und Blüten entsorgt. Ich gebe es zu, es fiel mir nicht so leicht. Lieber hätte ich andere Dinge erledigt, doch das war notwendig. Ich kann das Haus schließlich nicht verwahrlosen lassen. Das habe ich keinesfalls vor, andernfalls muss ich Hilfe organisieren. Ich lasse es auf mich zukommen, wie die meisten Dinge in meinem Leben.

Derweil freue ich mich über den Gesundheitszustand von Anna, der sich stetig verbessert. Also Daumen drücken, dass keine Rückschläge an dieser Stelle ins Haus stehen. Denn davon hatten wir wahrlich genug und sind die letzten Jahre daran gewachsen. Doch erstmal reicht es. So langsam geht es an die Substanz, denn nicht umsonst fühle ich mich so wie ich mich fühle. Ich bin dennoch sehr zuversichtlich, dass wir den Wendepunkt zeitnah erreichen werden. Ohne diese Aussicht sähe die Lage anders aus. Ein Ziel vor Augen zu haben, sorgt für die Bereitstellung eigener Kräfte, die notwendig sind es auch zu erreichen.

Die Katze blockiert schon wieder meinen Stuhl, also stehe ich und tippe diese Zeilen. Gut das ich mir vor langer Zeit den höhenverstellbaren Schreibtisch zugelegt habe. Was soll’s der Kater genießt es und schläft tief und fest. Wecken mag ich ihn auch nicht.

Montag, eigentlich markiert er den Start der Woche, doch aus irgendeinem Grund fühlt es sich heute so an, wie sich eben jeder Tag anfühlt. Nichts besonderes, einfach nur Alltag mit allen Höhen und Tiefen.
Die Woche wird gut werden, da bin ich mir so sicher, wie ich mir jede Woche bin. Das motiviert und lässt mich nicht aufgeben, selbst wenn es mal schwierig wird. Positiv in die Zukunft blicken ist lebenserhaltend, wenn man es so beschreiben kann.

Nun schnarcht der Kater und ich brauche einen Kaffee.

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