Neuer Tag

Das Wetter ist heute einfach genial. Die Sonne scheint, und lässt sich nicht von den dunkleren Wolken beeindrucken. Sie hat an Kraft gewonnen, was ich sehr dankbar registriert habe. Und heute hatte ich den Sonnenaufgang beobachten können. Denn die Sonne ist mittlerweile so hoch, dass sie über den Dächern zu sehen ist. Somit ist mein Fensterblick jetzt sonniger. Ich mag das. Es fühlt sich nach Aufbruch an, nach Frühling und der hat das Neue im Gepäck. Die Natur erwacht langsam, die Vögel zwitschern, es riecht frisch, das weckt die Lebensgeister. Die Sonne hat gewonnen, denn es ist nicht ein Wölkchen zu sehen. Jedenfalls in meinem Fensterausschnitt.

Der Kater ist heute nicht zugegen. Der genießt, draußen, bestimmt auch das schöne Wetter.

Was mich betrifft, nun, mein Projekt kommt voran. Dazwischen ist ein Hörbuch gekommen. Das muss ich in Abschnitte teilen, da die Stimme sehr beruhigend auf mich wirkt und ich nach einer gewissen Zeit einfach im Land der Träume verschwinde. Ich finde dieses Buch aber sehr interessant und möchte alles mitbekommen. Und so wechsle ich zwischen häkeln und Buch hören.

Was ich in der Zeit der Einschränkung, gelernt habe, ist, dass Geduld angesagt ist. Das schnell, schnell ist weg. Stattdessen ist die eigene Wichtigkeit immer mehr zum Vorschein gekommen. Mehr Selbstwahrnehmung. Auch wenn manchmal die alte Gewohnheit durchbrechen will, hat sie jetzt keine Chance. Vielleicht ist das die Zeit der Rückbesinnung für mich. Rückbesinnung auf meine eigene Person, auf meine Wünsche und Bedürfnisse. Das Leben macht manchmal komische Sachen, um das zu fördern. Aber das ist auch eine Herausforderung für meine Lieben. Bis jetzt, so zumindest meine Erkenntnis, klappt es gut. Sie haben die Möglichkeit, zu erkennen, wie wichtig sie sind. „Ich zuerst“ hat nichts mit Egoismus zu tun. Im Gegenteil, erst wenn es mir gut geht, bin ich in der Lage anderen zu helfen. Alles andere ist nicht tragbar. Auch dieses zu erkennen und sich bewusst machen, gehört zum Prozess dazu. Kein Autopilot, sondern wahrnehmen, realisieren, vielleicht auch hinterfragen, ob das, was angeboten wird, für mich förderlich ist, wenn nicht aussortieren. Ich glaube, dass erst, wenn der Autopilot aus ist, wir die Kleinigkeiten des Lebens erst so richtig erkennen und schätzen lernen. Dann ist die frische Brise auf der Haut angenehm, nicht lästig und erfüllt uns mit Freude. Jeden Tag als Geschenk zu sehen und nicht als Strafe. Immer wieder sich des Lebens bewusst machen. Los lassen und genießen, was das Leben zu bieten hat. Ich weiß, es ist eine Herausforderung. Und doch lebst du nur den Moment. Nicht vorher nicht nachher, sondern jetzt.

Puh, wozu ich plötzlich Zeit habe. Gedanken. Auch die bedürfen der Pflege, wie unserer Körper. Und alles drum rum. Alles zu seiner Zeit. Friede, Freude……

In diesem Sinne

Liebe Grüße

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