Konfuzius
Und auch heute scheint das Wetter sich nicht ändern zu wollen. Weiterhin bedeckt, aber hell. Nur der Schnee verabschiedet sich langsam aus meinem Sichtfeld. Ob das an den milden Temperaturen liegen mag? So scheint es zumindest.
Der Kater ist wieder da, und macht ein Schläfchen auf meinem Bett. Ihm geht es super. Katze müsste man sein;)
Mein Mann zog mich heute Morgen auf und nannte mich Konfuzius. Nur, weil ich Sachen anmerke, die, durchaus offensichtlich sind. Sie dürfen an manchen Tagen ausgesprochen werden, bin ich der Meinung. Und manche Weisheiten dürfen öfter ans Tageslicht und in das Bewusstsein, denn nur so erkennen wir die Wahrhaftigkeit dahinter.
Auf jeden Fall ist mir gestern aufgefallen, dass meine Gedanken gerne mal Reißaus nehmen. Und aus „versehen“ bin ich mit den Gedanken woanders. Der Verstand übernimmt die Kontrolle und rennt, wenn man nicht aufpasst, davon. Aus diesem Grund will ich selbst bestimmen, in welche Richtung meine Gedanken sich entwickeln. Sachte aber bestimmt. Keine Beeinflussung von anderen, ich bin der Chef hier.
Konfuzius hätte, denke ich, Spaß an meiner Gedankenakrobatik. Seine Weisheiten kann man überall nachlesen, er wird oft zitiert. Manche seiner Erkenntnisse ist immer noch brandaktuell.
Und so bewege ich mich zwischen Gedankenpflege und Erkenntnissen hin und her. Übung macht den Meister. Und manchmal will die Erkenntnis halt raus;). Immer wieder üben, bis sich die neuen Gedanken wie zu Hause fühlen. Das macht Spaß und ich habe meine Weiterentwicklung absolviert.
Lernen, Erkenntnisse gewinnen, anwenden und wiederholen. Dieser Prozess findet, im Prinzip, immer statt. Und manchmal bin ich halt Konfuzius;).
Liebe Grüße
