Fokus hier auf PrivatBlick

Es ist schon merkwürdig, seit wir PrivatBlick gestartet haben, hat sich einiges getan. Nicht nur hier auf der Seite, sondern in unseren Köpfen.

Doch wo ist der Fokus? Wir haben viele Seiten und mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass wir unseren Fokus etwas nachschärfen müssen. Ich meine dies bezogen auf viele Ebenen dieses Projekts.
Wir beginnen so langsam mit dem Prozess, ohne das es uns bis dato bewusst war. Zumindest hatte ich nichts davon mitbekommen. Ich mag Fotografieren, Bücher erstellen, Bloggen, Podcasten, Videos erstellen und Annas Rezepte. Hier ist das Problem, es wird umgehend offensichtlich. Ich habe hier auf PrivatBlick nur einige meiner Hobbys ausgerollt und je länger wir dieses Projekt betreiben, desto mehr wird mir eines bewusst. Ich habe einen unscharfen Fokus, auch wenn er auf diesem Projekt liegt. Denn der Teufel steckt im Detail und in diesem Fall in der Vielfalt. Somit waren meine Gedanken, mich von meinen Büchern zu trennen, nicht zufällig. Auch die Fotos stehen mittlerweile für mich zur Debatte.
Mein Fokus shiftet langsam hin zu einer inhaltlichen Ausrichtung. Immer wieder, wenn ich an diesem Projekt arbeite oder darüber nachdenke, was im Prinzip dasselbe für mich ist, fällt mir schubweise etwas in meinen Gedanken auf.
Von dem Tag an dem ich eine sehr krasse spirituelle Erfahrung direkt vor dem Bildschirm hatte und den Blogpost sozusagen fast live eingetippt habe, scheinen sich diese Phasen zu wiederholen. Nicht in der Intensität, doch sehr ähnlich. Das wirkt sich komplett auf meine Wahrnehmung meines Umfelds und Umwelt aus. Ich scheine innerlich zu wachsen, ähnlich schnell wie dieses Projekt. Vielleicht ist es so, dass wir einander bedingen oder zumindest gleich schwingen. Es ist das erste Projekt in meinem kreativen Lebensabschnitt, welches mir sehr viel bedeutet. Ab und an versuche ich die ganzen Ereignisse für mich einzuordnen, doch ohne jeglichen Erfolg. Meine Gedanken fordern ein Umdenken.

Nun, meine Gedanken waren schon immer recht sprunghaft und ich war super schnell von etwas gelangweilt. Gleichzeitig setzte ich voraus, dass doch jeder so wie ich denke und auf dem gleichen Wissensstand ist. Letzteres habe ich vor langer Zeit abgelegt, da mir bewusst geworden ist, wie wenig mache Menschen verstehen. Ob sie es nicht können oder nicht wollen ist dabei zweitrangig. Nun ist es für mich etwas Neues, dass sich meine Gedanken festzusetzen scheinen und das in einer Zeit, die durch Überfluss geprägt ist. Es ist in der Tat so, dass ich beim Schreiben dieser Worte eine Gänsehaut bekommen habe und sich mein Fokus hingesogen hat. Meine Gedanken scheinen ein Zuhause gefunden zu haben. Eventuell ist es meine Aufgabe im Leben, meine Gedanken und Erfahrungen mit der Allgemeinheit zu teilen. Bisher war ich dahingehend eher zurückhaltend, was mich vielleicht eingeengt hat und ich aus der Balance gekommen bin. Nach Aussen trage ich so etwas normalerweise nicht, somit ist es wenig verwunderlich, dass über die Zeit niemand bemerkt hat. Bei Anna bin ich mir sicher, dass sie es wahrgenommen hat. Sie hat feine Antennen und meine habe ich nur gut versteckt bisher.

Für mich fühlt es sich nicht verkehrt an, diesem Projekt in der kommenden Zeit die persönliche Note zu geben, die es verdient. PrivatBlick ohne Bücher und Fotos klingt erstmal merkwürdig, doch ich halte es für die richtige Entscheidung. Die Inhalte haben sich bereits seit der Existenz von PrivatBlick verändert, dass ist ohne viel Aufwand nachzuvollziehen. Dennoch habe ich das Gefühl das ich dieses mal nicht wieder von vorn beginnen möchte. Mir ist es wichtig, derzeit zumindest, den Blog zu erhalten, auch wenn meine Priorität auf dem Podcast und YouTube liegt. Inhaltlich wird sich bei YouTube nicht viel verändern, denn ob Blog, Podcast oder Video, wir sind wir und das ist gut so.

Ich bin froh dieses Projekt gestartet zu haben. Die Erfahrungen kann ich allesamt auf der positiven Seite verbuchen. Ich spüre diesen Sog, immer weiter zu machen und bin nicht wie sonst gelangweilt. Das ist ein gutes Zeichen und damit beende ich den Tag heute, es ist 23:11 Uhr und Zeit ins Bett zu gehen.

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Keine Bücher - Keine Fotos

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Ein YouTube Banner der anders aussieht als gedacht