Ein Blick in die Zukunft
Ich wage an dieser Stelle mal einen Blick über die Gegenwart hinaus. PrivatBlick wird sich verändern und dennoch so bleiben wie es derzeit ist. Lass es mich erklären.
Zuerst muss ich sagen, dass ich überrascht bin von der Entwicklung dieses Projekts. Die einzige Bremse ist derzeit Google zusammen mit Squarespace. Squarespace ist der Grund für ein eigenes CMS, da ich keine Lust mehr habe, ein eigentlich super Baukastensystem, mit diesem Workflow weiter zu ertragen. Für viele werden meine Probleme keine Probleme sein, denn Squarespace ist wie gesagt im Prinzip ein gutes System für Webseiten, doch leider ist es nicht meins. Was Google angeht ist es eine ganz andere Geschichte. Google war schon desöfteren der Flaschenhals für Webseitenbetreiber, daher sollte man sich nicht nur auf Google verlassen. Ein Vorbeikommen an dem Platzhirsch ist möglich, wenn auch eine längere Umleitung. Derzeit warte ich noch auf Google, die nicht einmal 10 Prozent unserer Seite verarbeitet haben. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Google ist ein wenig wie eine Diva. Doch sollte sich Google einmal auf unsere Seite einschießen, dann ist es ein zuverlässiger Partner. Ich gebe Google noch Zeit, doch ich treffe parallel bereits Vorbereitungen für eine Strategie ohne Google.
Ich hatte oben geschrieben, dass PrivatBlick sich verändern wird und doch wieder nicht. Es ist so, dass wir weiter einen Podcast, einen Blog, Annas Rezepte und Fotos bespielen werden. Bei meinen Büchern herrscht derzeit Unsicherheit, da ich noch mit mir hardere weitere Bücher zu verfassen. Ob ich an dieser Stelle die bestehenden auf der Seite belasse, weiß ich noch nicht. Denn im Prinzip möchte ich mich mehr den Fotos widmen und YouTube ausbauen.
Du siehst, wir bleiben wir und es können leichte inhaltliche Änderungen eintreten, was ich für völlig normal halte. Auch die Gewichtung der einzelnen Bereiche unterliegt mit Sicherheit einer ständigen Veränderung, wie unser Leben auch. Einiges hängt wie so oft von Annas Gesundheit ab, anderes von der Unterstützung durch dich.
Wir hatten in der Vergangenheit schon desöfteren den Gedanken nur auf einen Podcast und YouTube zu setzen. Bei dieser Theorie würden Blog, Rezepte und Fotos komplett als eigenständige Bereiche entfallen. Doch Möglichkeiten die Inhalte weiterhin anzubieten finden sich im Podcast und auch bei YouTube. Der einzige Grund, warum ich diese Theorie für noch nicht spruchreif halte ist, dass ich meine Inhalte gern selber verwalte. Doch bei Videos hört das ohnehin auf, zumindest bei mir. Somit sind Änderungen möglich, jedoch zeitnah unwahrscheinlich. Es kommt auch hier auf die Akzeptanz der Besucher, also auf dich an. Denn eine Webseite kostet, YouTube ist kostenlos. Somit kannst du dir denken, wie der Hase läuft. Am Ende kommt es natürlich darauf an, wie wir die ganze Geschichte einschätzen. Derzeit bin ich ganz klar pro Webseite mit ihren Inhalten, doch wer weiß schon was die Zukunft bringt. Anna wird dies genauso sehen, denke ich.
Mein Blick in meine Glaskugel, die so durchsichtig ist wie immer, bestätigt meine Einschätzung. Denn in meinem Kopf gibt es bestimmte Szenarien die ich gern verfolgen möchte und ich bin gern bereit ein Medium weiterzuführen, wenn es seine Berechtigung hat. Denn ich mag unsere Webseite wie sie ist, doch gibt es Bedingungen die ich an diese Seite knüpfe. Das ist keine Aufforderung uns dein Geld zu geben, sondern es ist mehr die Frage, ob die Seite das vermitteln kann, was wir geplant haben. Dazu kommt die Zeit, die eine Fortführung eines Blogs kostet kostet. Der zeitliche Aufwand für geschrieben Inhalte ist nicht gering, auch wenn wir es hier kurz halten. Ich mag das gesprochene Wort etwas lieber, was vielleicht auch den Gedanken die Bücher einzustampfen erklärt. Fotos erzählen eine Geschichte, lösen ein Gefühl aus und ich genieße den Prozess dahinter. Klar könnte ich eine KI bemühen, mir supertolle Fotos zu generieren, doch darauf verzichte ich ganz bewusst.
Warum mir jetzt der Gedanke einer Veränderung gekommen ist, liegt vielleicht an der leichten Unzufriedenheit mit Squarespace und Google. Auch das neue CMS würde eine Veränderung möglich machen oder eben alles so lassen wie es ist. Beide Szenarien sind denkbar, denn ich arbeite noch an dem CMS. Vielleicht spielt auch die neue Technologie einfach eine KI zu fragen eine Rolle. Denn die KI holt ihre Ergebnisse aus zum Beispiel unseren Inhalten, ohne dass wir etwas davon hätten. Es ist ein zweischneidiges Schwert, dass noch nicht zu Ende geschmiedet ist. Ich bin dennoch der Überzeugung, dass eine echte Community rund um PrivatBlick durch nichts zu ersetzen ist. Genau hier bin ich noch unentschlossen, nicht was die Community betrifft, sondern das Wie. Kommentarfunktionen sind arbeitsaufwändig und die Kretauren aus Mutter Keller sind oft diejenigen, die Unsinn dort verbreiten. Eine saubere Kommentarliste zu erarbeiten ist ein ordentlicher Aufwand. Somit stellt sich für mich die Frage, welche Alternativszenarien sich hier anbieten oder ob wir unsere Community an der Unterstützung messen.
Wir sind einfach an einem Punkt angekommen, an dem es gilt die richtige Richtung einzuschlagen, auch wenn es ein privates und zwangloses Projekt ist. Die Richtung ist elementar, damit es lange Zeit Freude macht und das auf beiden Seiten. Also sei nicht überrascht, wenn sich Kleinigkeiten in kommender Zeit verändern.
