Der Spaziergang
Das Wetter war gestern zum Niederknien. 18 °C und von morgens bis abends Sonnenschein. Der Frühling lässt grüßen.
Der Morgen hat schon mit einem grandiosen Sonnenaufgang begonnen. Dazu habe ich, wie immer mit Heiko, den obligatorischen Morgenkaffee genossen. Danach fand ich mich unten wieder. Nicht ganz so fit, wie ich zunächst dachte, ich habe es trotzdem genossen. Wir haben wieder gepodcastet. Das macht mir einen riesigen Spaß. Es füllt sich nach Gesund an, nach Richtig, nach angekommen. Ich kann es nur so beschreiben. Einfach stimmig. Ich mag es. Und ich glaube, es macht uns beiden gute Laune. Das ist das Wichtigste, dass wir Spaß daran haben. Genauso verhält es sich mit den Blogbeiträgen. Nur ich habe nicht immer viel zum Schreiben. Vielleicht kommt es noch. Es entwickelt sich. Peu à peu. Ich bin dankbar für dieses Projekt, denn so habe ich das Gefühl der Anbindung an die Außenwelt. Es ist wie Briefe schreiben. Nur die Reichweite ist vielleicht ein wenig größer.
Nach dem köstlichen Mittagessen hat Heiko mich eingepackt in den Rollstuhl gesetzt und wir sind spazieren gegangen. Es bot sich förmlich an, diese Möglichkeit zu nutzen. Heiko hat den üblichen Weg eingeschlagen, denn der ist einigermaßen gut zu bewältigen. An einer Bank haltmachend, haben wir beide die Sonne getankt. Die hat schon viel Kraft, und so haben wir die Sonnenstrahlen genossen. Das hat uns beiden gutgetan. Die Natur erwacht langsam aus dem Winterschlaf und die ersten Schneeglöckchen, Krokusse, Ginster waren zu sehen. Die Luft riecht angenehm frisch nach Frühling. So ganz typisch für diese Jahreszeit. Wir beide waren sehr angetan von diesem Spaziergang. Auch wenn Heiko definitiv mehr arbeiten musste:). Allein diese kleine Runde hat uns neue Energie tanken lassen. Ich hatte ein Übermaß der frischen Luft, was dafür sorgte, dass ich müde wurde. Ich wollte den Beitrag noch gestern schreiben, aber die Müdigkeit gewann. Die Augen fielen mir von allein zu. Ich denke, dass der Frühling uns eine Menge Möglichkeiten bieten wird, um Spazieren zu gehen. Draußen ist es doch was anderes als Zuhause beim offenem Fenster. Und wir beide lieben es draußen zu sein. Schon immer.
Ich habe den Tag vollends genossen. Danke Heiko.
Liebe Grüße
